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THEMA: Schiffsdieselmotoren und Saxophone

Schiffsdieselmotoren und Saxophone 10 Apr 2009 14:24 #73206

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Hihi,ich vermute,er wird an Mark VI gedacht haben..........:P
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Schiffsdieselmotoren und Saxophone 10 Apr 2009 14:29 #73207

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mariko1290 schrieb:
Hihi,ich vermute,er wird an Mark VI gedacht haben..........:P

Moin:laugh:

Das stimmt genau!:P

Denn wir sind zwar auf Off Topic, aber ganz weit weg von der Forums Prämisse! :blink:

Aber warum nicht.:silly:

LG Hans
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Schiffsdieselmotoren und Saxophone 10 Apr 2009 14:37 #73208

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Moin,

das hatte ich auch vermutet. ;-)
Wie sehr doch das Saxophon unser Denken
und Handeln beeinflußt...schön.:)

Gruß Merlino
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Schiffsdieselmotoren und Saxophone 12 Apr 2009 13:36 #73237

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Einer der auch mit diesen Ansätzen agiert hat

Machiavelli hat sich mit dem zyklischen Verhalten von Gesellschaft und Herrschaft beschäftigt. Er gebraucht den Begriff Anarchie für den maroden Zustand einer Republik, der wiederum zur Einzelherrschaft führt. Die Republik war für ihn der Höhepunkt gesellschaftlicher Entwicklung. Sie geht nach Machiavelli durch den Verfall der Sitten und durch Korruption in Anarchie über.
Das Spannende an seinen Theorien ist, dass er nicht von einem statischen Zustand ausgeht, sondern in dynamischen, sich wiederholdenden Prozessen denkt.

Die Entwicklung zu wirklicher Demokratie, also einer uneingeschränkt vom Individuum ausgehenden Entscheidungsgewalt, hat er gedanklich nicht berührt.
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Schiffsdieselmotoren und Saxophone 12 Apr 2009 15:45 #73238

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pue schrieb:
Einer der auch mit diesen Ansätzen agiert hat

Machiavelli hat sich mit dem zyklischen Verhalten von Gesellschaft und Herrschaft beschäftigt. Er gebraucht den Begriff Anarchie für den maroden Zustand einer Republik, der wiederum zur Einzelherrschaft führt. Die Republik war für ihn der Höhepunkt gesellschaftlicher Entwicklung. Sie geht nach Machiavelli durch den Verfall der Sitten und durch Korruption in Anarchie über.
Das Spannende an seinen Theorien ist, dass er nicht von einem statischen Zustand ausgeht, sondern in dynamischen, sich wiederholdenden Prozessen denkt.

Die Entwicklung zu wirklicher Demokratie, also einer uneingeschränkt vom Individuum ausgehenden Entscheidungsgewalt, hat er gedanklich nicht berührt.

Moin Pue!

Ja, ich meinte eher den Begriff und die Verbindung zur Anarchie!
Moin!

Entscheidend ist was Anarchie bedeutet, und zwar klar definiert
eben Herrschaftslos und somit auch machtlos!
Aber Macht ist erforderlich um Regeln und Gesetze auch durch zu setzen!

Anarchie unterwirft sich den Regeln und Gesetzen NICHT, deshalb ist das Wort gewaltig deplaziert!
Aus solchen missverstandenen Thesen der Herrschaftslosigkeit entsteht Linksradikalismus!

Direkte oder Basisdemokratie wurde und wird immer gelebt, und vielen ist nicht klar wie weit man sie noch ausdehnen kann, wenn Du das meinst O.K..

Aber eben nicht Anarchie!

Und auch nicht das Internationale Staatensystem!

Jeder einzelne Staat hat ein Machtsystem, aber Anarchie ist die Verneinung der Macht!

Zur Beschreibung von Zuständen, ja !

Basisdemokratie o.k., dann sind wir eines Geistes, aber Anarchie, das kann zur Verirrung führen!

Mark Aurel:

*Empfinde keinen Ekel, laß deinen Eifer und Mut nicht sinken, wenn es dir nicht vollständig gelingt, alles nach richtigen Grundsätzen auszuführen; fange vielmehr, wenn dir etwas mißlungen ist, von neuem an und sei zufrieden, wenn die Mehrzahl deiner Handlungen der Menschennatur gemäß ist, und behalte das lieb, worauf du zurückkommst.*

LG Hans
Letzte Änderung: 12 Apr 2009 15:46 von hwp.
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Schiffsdieselmotoren und Saxophone 12 Apr 2009 23:36 #73242

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das Problem ist, dass das gesellschaftspolitische Vokabular nicht nur verstaubt, sondern emotional besetzt ist. Bei Anarchie denken wir an Gesetzlosigkeit, an eine Unordnung, eine Strukturlosigkeit, die nicht einmal die Natur übertrifft. Und natürlich denken wir an Anarchos mit dem Kreis um das "A".

Der Duden sagt: "Anarchie ist Chaos in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht."

Solange wir uns aber in Denkmodellen bewegen und uns aus dem Vokabular einer Gesellschaft bedienen, die auf jedem Quadratzentimeter unseres Bodens blutige Kämpfe ausgetragen hat (und dies am Ende Demokratie, Anti-Demokratie, Despostismus oder Diktatur oder Diktatur des Proletariats) genannt hat, kommen wir heutzutage nicht weiter. Wenn wir versuchen auf irgendeiner Begrifflichkeit eine Reform aufzusetzen, müssen wir wohl oder übel scheitern, denn selbst das Wort "Reform" ist emotional besetzt.

So gesehen, sind wir sanft. Wir sind sanft in eine Sprachlosigkeit gefallen und es hat niemand gemerkt. Auch hat niemand gemerkt, dass dies ein sehr positiver Zustand ist, denn: wenn wir feststellen, dass alle Begrifflichkeiten irgendwie nicht passen, wäre dies der rechte Zeitpunkt, sie alle fallen zu lassen!

Ich habe vor langer Zeit schon festgestellt, dass ich das "Rot", "Grün", Geld", "Links" und "Braun" nicht mehr ertragen kann. Solche Klassifizierungen klingen in meinen Augen wie Schnee von Gestern, denn wir haben globale Probleme, die alle "Farben" betreffen und zu deren Lösung alle Parteien aus ihrem jeweiligen "Farb" Fundus schöpfen sollten (so sie können), damit wir möglichst eine ordentliche Bandbreite Lösungsansätze zutage bringen.

Manchmal denke ich, der Zustand unserer Erde lässt sich am besten mit der Geschichte vom "Bösen Wolf" vergleichen: zu der Zeit, als die Märchen noch nicht aufgeschrieben wurden, weil der Buchdruck noch nicht erfunden war, entstand die Vorstellung vom Bösen Wolf. Damals war der Mensch nackt, schutzlos und ohne Feuerwaffen den Naturgewalten hilflos ausgeliefert. Erst sehr viel später konnte der Mensch bewaffnet in den dunklen Wald vordringen und sich seiner Feinde in seiner kümmerlichen nackten Menschheit zum ersten Mal stellen ... und entledigen. Vielleicht passierte nun das, was in der Bibel lapidar als "der Mensch machte sich seine Erde untertan" gerechtfertigt wurde -- er schaffte sich Platz.

In den Köpfen der Menschen geistert noch heute die Vorstellung von der Bestie, der "Bedrohung" herum und weil wenn der Lebensraum der von ihm gejagten Kreatur (Wolf) überschaubar geworden ist, muss nun der Nachbar herhalten, der das Böse verkörpert, oder der böse Russe oder wenn dieser nicht länger bös ist, die Bedrohung aus dem All. Ohne "Bös" würde den Mensch-Genen etwas fehlen.

Inzwischen aber haben wir alles durchgespielt. Inzwischen ist die Bedrohung (der Wolf) auf unseren Schutz angewiesen. Ja, man stelle sich einmal vor: wir bringen die Wölfe zurück in unsere Wälder, weil wir nicht möchten, dass das lieb gewordene Tier, unser Feind, ausstirbt. Denn ein bisschen spüren wir, dass wir daran dann Schuld haben, denn wir haben ihn in seiner Ruhe gestört, wir haben ihn zum Feind erklärt, und nicht umgekehrt. Außerdem wollen wir nicht so viel Gott spielen, dass Gottes eigene Kreatur ausstirbt. Denn wenn wir so viel Gott spielen, müssen wir auch die [göttliche] Verantwortung dafür tragen.

Das kollektive Bewusstsein ist langsam, ist träge, es zermalmt die Geschichte in homöopathischen Mengen und in Kriechtierzeit. Noch immer lesen wir unreflektiert unseren Kindern Grimms und Hauffs Märchen vor, wir konsumieren Historische Romane als hätten wir nichts Besseres zu tun -- als gäbe es in der Vergangenheit etwas, das es wert wäre, sie bitte schön noch einmal wiederzukäuen. Sind das Wurzeln, die uns im Boden halten, bevor wir aus freien Stücken beschließen, sie auszureißen? Vielleicht.

So ist unsere Zeit. Wir sind ungeduldig, wir wollen, dass etwas passiert, aber niemand kann sagen, was genau. Wir fallen in alte Muster zurück, ertappen uns dabei -- zum Glück! Stolpern, fallen, stehen auf -- wie Kinder.

Anders herum jonglieren wir ständig mit denselben Bällen herum und betreten Argumentationspfade, die bereits ausgetreten sind und die dennoch alle im Kreis laufen lassen, als wären wir eben an einen Boden gefesselt.

Wie auch immer ...

Ich schlage vor, das Vokabular zuerst abzuschaffen. Zumindest gedanklich. Ich schlage vor, die Menschheitsgeschichte zu reflektieren ohne einen Konsens erzielen zu müssen. Wir haben alles offen liegen, sämtliches Weltwissen, es breitet sich aus vor uns wie eine Picknickdecke im Grünen -- mit vollem Korb, mit einer schönen großen Erde ohne blinde Flecken. Oder doch? Aber eben können wir etwas tun!

hä hä, das erste Mal [so gedacht] kommt man sich vor wie ein freier Vogel. Einer, der kacken kann.

Nein, muss!

oder?

LG, wallenstein
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Schiffsdieselmotoren und Saxophone 13 Apr 2009 11:12 #73244

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Moin!

Der Gewissenhafte wendet sich immer dem Vorangegangenen zu.

Der Gewissenlose wendet sich immer dem Nächsten und Übernächsten zu.

Aus mangelnder Gewissenhaftigkeit haben wir hier bei uns zu beklagen:

Immer noch Gesetzeslücken bei Triebtätern, selbst wenn sie als gefährlich eingestuft werden!

Erneuter Amoklauf nach Winnenden!

Wirtschafts/Bankenkrise!

Manager die ihre Abfindung fordern obwohl ein Konzern/Betrieb am Ende ist!

Erneute Verschiebung von Reichtum nach oben, die Mittelschicht bröckelt unaufhörlich, die Unterschicht hat einen 10% Zuwachs!


Wem das nicht genügt:

http://www.km.bayern.de/blz/web/100065/index.html

Hinter all dem was zu beklagen wäre, stehen Schicksale!:(

So wie dieser Thread angefangen hat, ging es um das Miteinander!
Mangelndes Miteinander ist das Resultat dieser Problematiken!

Gerade jetzt zu Ostern hören wir wieder diese Geschichte, welche ja auf einfachen Grundsätzen beruht!
Selbst wenn die Geschichte erfunden wäre, so wusste der Mensch schon vor über zweitausend Jahren was gut und gerecht wäre, und was man göttlich in uns nennen kann!

Selbst die Vertreter(Kirche) dieser Geschichte, kommen nicht gut weg in dieser Geschichte!

Weshalb sollte das Göttliche auf die Erde kommen, bei unserem Treiben, würde es wieder sterben.

Das Göttliche lässt uns `dünkeln`, bis wir reif sind, und das kann dauern!:S



LG Hans
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Schiffsdieselmotoren und Saxophone 13 Apr 2009 11:44 #73246

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zu dir ein andermal, hwp, erst einmal @wallenstein

Gut gezwitschert, Vögelchen.

Zu den alten Geschichten.

In den 70er Jahren wurde die antiautoritäre Erziehung diskutuert und die Kinder wurden zu Karneval nicht mehr Cowboy, weil ihre Eltern ihnen verboten, Pistolenimitationen zu besitzen. Das sind Versuche mit Freiheit und Gewalt umzugehen, die sich im Laufe von 30 Jahren wieder einebnen. Es mäandert so hin und her, im Moment gibt es gräusliche Ansätze wieder hin zu mehr Autorität, damit uns unsere Kids nicht auf dem Kopf herumtanzen, dafür dürfen sie aber heutzutage wieder Cowboy sein. Das sind normale Schwankungen im akzeptablen Bereich.

Ja, ich komm schon zu den Geschichten: die halten sich merkwürdiger Weise. Und zu den alten kommen immer die aktuellen Geschichten von den Bösen und Guten dazu. Ich kenne leider nicht ihre Namen; muss mich kundig machen, sorry.
Die Geschichten über das Böse, über Mord und Todschlag sind entscheidende Faktoren beim Erwachsenwerden. Es ist für die Kinder die einzige Möglichkeit, das Schlimme zu denken. Der Mensch besitzt Phantasie und somit kann er sich vorstellen, zu morden. Damit er das gerade nicht tut, muss er eine Vorstellung davon entwickeln. Das Töten ist eben eine Sache, die wir schlecht mal eben ausprobieren können, um zu beurteilen, ob es gut oder schlecht für uns ist. Die einzige Möglichkeit, die wir haben, ist, es im Kopf durchzu'spielen'.
Dafür sind die Geschichten da und deshalb sind sie oft so grausam. Für Kinder sind sie nur halb so grausam, weil gerade deren Moral noch vieles zuläßt, was auf uns Erwachsene grauenvoll wirkt. Der Tod ist für die meisten Kinder nichts Schlimmes. Erst wenn der erste Hamster stirbt, spüren sie Verlust.

Man könnte sich ja vorstellen, jegliches Böse aus dem Sprachschatz zu entfernen (alle Krimis zu verbieten, hehe). Es würde das Gegenteil passieren, wir würden keine Vorstellung mehr von Gut und Böse entwickeln. Das aber genau ist die Grundlage von Moral und Gesetz.

Soviel zu den Geschichten.

Zu den Begriffen:

Viele Anarchisten haben überlegt und tun es noch immer, ob sie an dem so negativ besetzten Begriff festhalten oder ihre Theorien nicht einfach unter einem anderen Begriff diskutieren.

Ich habe den Eindruck, dass man kaum drum herum kommt. Begriffe haben ein eigenes Leben und wenn ich nun anstatt Anarchie das Wort Omnikratie sage, dann wird ein jeder, der versucht, meine neue Lehre der Omnikratie zu beschreiben, nicht drum herum können, mich in die Tradition der Anarchisten zu stellen und schon ist das böse Wort wieder da.
Dass man lieber offensiv an einer Umdeutung der Begrifflichkeit arbeitet als ständig um den alten Begriff einen Bogen zu machen, liegt vielleicht daran.

Begriffe führen ein Eigenleben, was man an so sinnlehren Wörtern wie Projektion im Zusammenhang mit dem Saxophonspielen sehen kann. Jahrzehntelang haben die besten Musiker ohne Projektion gespielt und nun hat alles eine Solche: das Blatt, das Mundstück, Bogen und Instrument. Man nimmt ihn einfach gerne in den Mund, den Begriff, lol.

PS.: Nun habe ich gerade den Begriff Omnikratie erfunden und mal nach ihm gegoogelt: erhalte neun Treffer, wovon einige versprechen, sehr interessant zu sein, z.B.: www.koinae.de/kollektiv.htm
Letzte Änderung: 13 Apr 2009 11:48 von pue.
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Schiffsdieselmotoren und Saxophone 13 Apr 2009 21:52 #73261

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@hwp

Das Göttliche ist für mich das Prinzip, wie alles funktioniert. Ich bin Pantheist, glaube an das Prinzip Natur. Dieses unglaubliche System, welches ich im Großen sowie im Kleinen wiederfinde, ist einfach genial.

Das Geniale an diesem System ist meines Erachtens die Stabilität, mit der es existiert. Woher kommt die?

Keine Ahnung, ich sehe sie nur. Ich sehe sie im Gleichgewicht von Anziehung und Fliehkraft der Planeten, im mäandern der Flüsse, in den Jahreszeiten, Tag und Nacht, in den Wellen von Fluß, Licht, Saxophontönen und eben auch in sozialen Belangen im Hin und Her zwischen Gut und Böse. Ja, ich sehe das göttliche oder Naturprinzip durchaus im Bösen. Gäbe es das nicht, dann gäbe es das Gute nicht und auch keine Moral.

Ich schrub es schon neulich in einem anderen Thread: würde der Mensch sich auf die Dauer auch nur geringfügig bessern, so wäre es heute ein guter Mensch. Andersherum wäre er heute absolut böse, hätte diese Eigenart bei ihm über Millionen Jahre überwogen. Heißt doch nur: Gut und Böse werden sich immer die Waage halten! Das ist das Prinzip.

Eigentlich Quatsch also, dass ich versuche, ein Guter zu sein. Andererseits: würde ich meine Mission, das Gute zu tun, genau aus dieser Erkenntnis heraus einstellen, so würde das Schlechte womöglich doch überwiegen?

Langer Rede, kurzer Sinn: ich behaupte, dass wir uns, wie gut und lieb und böse oder gemein wir auch immer sein werden, besser organsisieren könnten. Nicht auf dass wir uns bessern würden, sondern, auf dass wir mehr nach unser eigenen Bestimmung leben könnten. Die Bösen werden jedwedes System für ihre Bosheiten nutzen und wir guten wachsen an den Bösen. So ist das.

Reifer werden wir nicht hwp, deshalb brauchen wir also mit der Neuorganisation gar nicht mehr warten.
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Schiffsdieselmotoren und Saxophone 13 Apr 2009 23:33 #73269

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pue schrieb:
@hwp

Das Göttliche ist für mich das Prinzip, wie alles funktioniert. Ich bin Pantheist, glaube an das Prinzip Natur. Dieses unglaubliche System, welches ich im Großen sowie im Kleinen wiederfinde, ist einfach genial.

Das Geniale an diesem System ist meines Erachtens die Stabilität, mit der es existiert. Woher kommt die?

Keine Ahnung, ich sehe sie nur. Ich sehe sie im Gleichgewicht von Anziehung und Fliehkraft der Planeten, im mäandern der Flüsse, in den Jahreszeiten, Tag und Nacht, in den Wellen von Fluß, Licht, Saxophontönen und eben auch in sozialen Belangen im Hin und Her zwischen Gut und Böse. Ja, ich sehe das göttliche oder Naturprinzip durchaus im Bösen. Gäbe es das nicht, dann gäbe es das Gute nicht und auch keine Moral.

Ich schrub es schon neulich in einem anderen Thread: würde der Mensch sich auf die Dauer auch nur geringfügig bessern, so wäre es heute ein guter Mensch. Andersherum wäre er heute absolut böse, hätte diese Eigenart bei ihm über Millionen Jahre überwogen. Heißt doch nur: Gut und Böse werden sich immer die Waage halten! Das ist das Prinzip.

Eigentlich Quatsch also, dass ich versuche, ein Guter zu sein. Andererseits: würde ich meine Mission, das Gute zu tun, genau aus dieser Erkenntnis heraus einstellen, so würde das Schlechte womöglich doch überwiegen?

Langer Rede, kurzer Sinn: ich behaupte, dass wir uns, wie gut und lieb und böse oder gemein wir auch immer sein werden, besser organsisieren könnten. Nicht auf dass wir uns bessern würden, sondern, auf dass wir mehr nach unser eigenen Bestimmung leben könnten. Die Bösen werden jedwedes System für ihre Bosheiten nutzen und wir guten wachsen an den Bösen. So ist das.

Reifer werden wir nicht hwp, deshalb brauchen wir also mit der Neuorganisation gar nicht mehr warten.



Moin!

Das Gute wohnt in einem Menschen, ohne Zweifel!

Bedauerlicher Weise geschehen zu viele Dinge, die das Bösartige fördern!
Die Waage schlägt schon längst zu einer Seite aus.:(

Die Reife die erforderlich wäre, setzt eine Neubestimmung der Werte voraus.
Nur dann kann die Waage wieder ins Gleichgewicht gebracht werden!

Dazu tragen deine Formen mit bei, ohne Zweifel!

Natur!

Schlägt die Erde in ihrer Komplexität und ihren Gewalten zurück, dann wird die Natur massiven Tod fordern!

Auch das hat die Natur gezeigt, ganz ohne Mensch!

Mensch!

Wie oft hat man schon gehört, dass eigentlich nur innere Werte zählen!

Bedauerlich ist nur, dass diese Wahrheit nicht die Wirklichkeit ist!

Mir selber geht es gut, aber vielen nicht!
Und in Hamburg Blankenese geht es einigen noch besser, aber vielen nicht!

Deshalb glaube ich, dass der Topf überkochen muss, damit sich die Blickwinkel verändern.:side:

Blickwinkel können sich auch durch organisieren des Volkes verändern, aber das dauert!:S

Deshalb halte ich sehr viel von einer friedlichen Revolution!


Was wiederum nur Aussicht auf Erfolg hat, wenn die Masse mehr zu gewinnen hat als zu verlieren!



* In der K-Woche wurde mir Stille auferlegt, weshalb ich keinen Krach machen durfte, aber morgen darf ich wieder nudeln was ich am besten kann!
Ich bin ein sehr glücklicher Mensch, auch mit Karma -19!:P



LG Hans
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